Ethan genoss es mit Jane herum albern zu können und fühlte von Sekunde zu Sekunde wie ihm das Herz immer leichter wurde. Wenn er mit ihr zusammen war konnte er alle Sorgen und alles andere Vergessen.
Nach kurzer Zeit tauchte er wieder auf und zog so auch Jane mit sich. Er holte Luft und tastete mit den Füßen nach dem Boden. Vielleicht würde er ja stehen können.
Jane sah von der Wasseroberfläche aus nach unten auf den Boden und erblickte, wie Ethan diesen mit seinen Füßen berühren konnte.
"Gemeinheit." Murmelte sie und kuschelte sich an ihn. Es war einfach wunderbar mit ihm zusammen zu sein und die Zeit mit ihm verbringen zu können. Für nichts in der Welt würde sie dies wieder hergeben.
~Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen. Manche lachen nur, um nicht zu weinen.~
"Ich find's toll", grinste Ethan und entspannte seine Beine als er stand. Er war schon Jahre nicht mehr in einem Schwimmbad oder Swimmingpool gewesen und genauso fühlten sich seine Beine auch an.
Erst jetzt bemerkte er, wie sehr er Schwimmen und Schwimmbäder doch vermisst hatte. Er schloss seine Augen und genoss das warme Wasser und Jane's Arme um sich. "Ich komme mir grade vor wie im Himmel", murmelte er plötzlich.
"Dann werd ich ja ganz runzelig", witzelte Ethan und öffnete die Augen wieder, "Ab und an gerne. Aber nicht täglich." Er sah sich um und die Schaumberge erinnerten ihn an Wolken. Schließlich sah er zu Jane runter und lächelte. "Mein Engel", sagte er so leise, dass es mehr wie ein Hauchen klang.
Ethan spürte mit Gewissheit wie noch nie, dass er Jane liebte und küsste sie kurz. "Du bist mein Engel", flüsterte er wieder, "Mein Engel ohne Flügel."
"Engel ohne Flügel is mir zu lang", sagte er und lächelte sie liebevoll an. Er überlegte kurz. "Ja.. Engel. Also absofort bitte auf Engel reagieren, nicht, dass ich das Mal quer durch die Große Halle brüllen muss", grinste er und küsste Jane auf die nasse Nase, "Obwohl... das hätte schon was. Wenn dann alle gucken und dann reagierst du. Ja, das hätte irgendwie was."
"Die Gesichter der anderen natürlich. Ich rufe ja das Liebste was ich habe." Er hob Jane im Wasser ein bisschen an, sodass sie ein kleines bisschen größer wirkte als er. Dann küsste er sie und spürte wie all seine Leidenschaft für Jane in jenem Kuss lag.
Jane spürte, wie es in ihr wieder anfing in ihrer Magengegend zu kribbeln, als Ethan sie so leidenschaftlich küsste und ein Stückchen hoch hob. Ihre Hände ruhten weiterhin auf seiner Schulter und nur zu gern ging Jane auf Ethans Leidenschaft ein, die sie selbst für diesen Jungen empfand.
~Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen. Manche lachen nur, um nicht zu weinen.~
Ethan spürte wie sein Körper mehr wollte als nur küssen und brach kurzerhand den Kuss ab. "Ich freue mich so sehr, wenn du dich endlich nicht mehr schonen musst. Das nervt total und ist so frustrierend", maulte er und ließ Jane los.
Dann schwamm er rückwärts ein kleines Stück und blieb dann wieder stehen.
"Ich weiß, was du meinst." Jane lächelte Ethan zu, ehe sie sich umdrehte und zum Beckenrand schwamm, wo sie sich auf die Arme stützte und sich auf den Rand aus Mamor setzte. Sie strich ihre nassen Haare nach hinten aus dem Gesicht.
~Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen. Manche lachen nur, um nicht zu weinen.~