Ethan sah sich gar nicht nach seinem Sohn um. Die Tränen in den Augen seines Dads hätten Alex wohl nur noch mehr Angst gemacht. Als Jane die Augen schloss stieg Panik in Ethan auf. "Bleib bei mir", flehte er und sah dann auf. "Hol doch jemand einen Krankenwagen!", die Angst um Jane und seine innere Panik waren deutlich in der Stimme des Gryffindors zu hören und die Tränen in den sonst so föhlichen Augen verliehen ihm das Aussehen eines wirklich verzweifelten Mannes, was er ja durchaus auch war. Ethan wusste genau, dass es keine Rettung mehr für Jane gab, wenn nich tinnerhalb der nächsten zwei drei Minuten jemand kommen würde der von seinem Handwerk etwas verstand aber er wollte es nicht wahr haben. Jane hatte er so auf den Arm genommen mittlerweile, dass ihr Oberkörper fast auf seinem Schoß lag. Sine Hand strich Jane eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Verlass mich nicht. Was soll ich ohne einen Engel an meiner Seite machen?", sagte er ihr leise und schniefte dann. <Ich muss stark sein>, dachte er plötzlich und von jetzt auf gleich lag in seinem Blick etwas aufmunterndes ein glitzen, welches Jane zeigte, wie sehr er sie liebte und das er sie mehr als alles andere brauchte. Ein Ausdruck im Gesicht, der ihr Hoffnung schenken sollte. Und Worte auf den Lippen, die ihr dies alles zusammen gaben. "Ich liebe dich",flüsterte er und hatte erneut einen Kloß im Hals, "Hallte durch." --------------------------------------------------
Matt hatte dem alen mit Entsetzten in den Augen zugesehen. Er hatte gerade zu Jane und EThan laufen wollen als er Ethans Hand sah und das Blut darauf. Allein von diesem Anblick kam dem Bassisten das Frühstück wieder hoch. Er drehte sich weg und beruhigte sich bis er seinen Neffen hörte. Instinktiv drehte er sich zu Ethan und Jane und sah ihr an, dass sie nicht wollte, dass Alex zu ihr kam. Also fing er ihn auf halbem Weg ab und hob ihn auf seinen Arm. "Bleib hier, Alex", sagte Matt sanft. Er wollte mehr als alles andere zu seiner Schwester und bei ihr sein, aber wenn er umkippen würde wäre Jane nicht geholfen und am Ende würde die Aufmerksamkeit noch auf ihn gelenkt. Jane brauchte Ethan jetzt voll und ganz und Dan brauchte sie auch. Wahrscheinlich wollte sie ihren Bruder auch bei sich haben, aber Matt hatte zu viel Angst vor dem Blut. Er würde nicht lange bei ihr bleiben könnenund jetzt musste er sich so und soerst Mal um Alex kümmern, damit dieser nicht zu seinen Eltern lief. "Wir gehen nachher zu Mummy", versprach er dem vier-jährigen. Er hörte Ethans ausuf nach einem Krankenwagen und in seinem Hals etstand ein Kloß. Gab es überhaupt ein nachher?
Alex fing protestierend an zu quietschen und zu schreien, als sein Onkel ihn nicht zu seiner Mummy ließ. Er strampelte und fing an zu weinen. Wieso ließ man ihn nicht zu seiner Mummy?! Wieso holte sein Daddy ihn nicht?! Zwischen dem Weinen war immer wieder zu hören, wie Alex nach seinen Eltern rief. Jane hörte Ethan´s Flehen und sein Bitten. Sie öffnete wieder die Augen und das Bühnenlicht schien sie zu blenden. Sie erkannte nur Dan´s und Ethans Umrisse. Zögerlich hob Jane ihre Hand, die zittrig und nur ganz leicht Ethan´s Wange berührte. Jane wollte nach ihrem Bruder rufen, genauso wie nach Dan. Im Hintergrund hatten es ein Ärzteteam durch die Menge geschafft, welches die Leute aufforderte zur Seite zu gehen und sie beiseite schob. Die Geräusche nahm Jane immer leise wahr, es war, als würden sie nach und nach erlöschen. Dan wurde beiseite geschoben und zwei Ärzte tauchten auf, doch Jane hörte nicht mehr, was sie sagten. Sie sah nur Ethan an, wie sein Bild vor ihr verblasste. Ihre Lippen bewegten sich, wollten ihm antworten, dass sie ihn auch liebte, doch dafür war sie zu schwach. Als die Ärzte nach Jane greifen wollten, sank ihre Hand auf ihren Schoß zurück. Jane´s Augen waren geschlossen und ihr Herz war zum Stillstand gekommen. Regungslos lag sie auf Ethan´s Schoß und jegliches Anzeichen um ihr Überleben war ihrerseits verschwunden. Es schien nur, als würde der leblose Körper auf Ethan weiter weinen, aus Trauer, ihr Leben und ihre Liebe verloren zu haben.
Ethan sah nicht auf als die Ärzte kamen auch auf Alex geschreie reagierte er nicht. Ihn interessierte gar nichts mehr als Janes Körper erschlaffte und sie die Augen schloss. Für immer. Der Verlust brach sein Herz genau in der Mitte auseinander und Ethan war sich sicher, dass das Blut daraus in seinen Körper lief, während vor seinen Augen alles verschwamm hinter einem Tränenschleier. "Jane", schniefte er und eine vereinzelte Träne tropfte auf ihre Wange, ihre makellose wunderschöne Wange. "Engel", sagte er und schluchzte dann. Er drückte sie an sich und fing bitterlich an zu Weinen. Um die verlorene Liebe. Die verlorenen Stunden. Ihre Vergangenheit... und vor allem um den Menschen, den er da im Arm hielt. Seine über alles geliebte Jane. Sein Herz, seine Seele, seine zweite Hälfte. Ethan hatte es nicht gegelaubt, aber mit Janes Tod so eben war es als würde ein Teil seiner Seele fehlen. Die Trränenwelle ließ seinen Körper erzittern und er hielt Jane ganz fest um ihre Körperwärme zu erhalten. Wie bei dem Verlust seiner Großeltern schossen im tausen Dinge in den Kopf, die er ihr noch hatte sagen wollen. "Warum?", fragte er shcließlich mit belegter Stimme den leblosen Körper. Das sein ganzes T-Shirt mit ihrem Blut getränkt war da Dans herunter gerutscht war, fiel ihm gar nicht auf und es war ihm auch egal. Seine Jane war tot.. was interessierte ihn da ein dreckiges Kleidungsstück? Ethan McCathie bestimmt nicht! Als die Ärzte ihn von Jane losmachen wollten drückte Ethan sie nur noch fester an sich und schlug nch den Ärzten. Niemand durfte ihm jetzt seine verlorene Liebe wegnehmen. Selbst Dan und Matt würde er wegschlagen. Jeden würde er wegschlagen. Der Schock und die Trauer saßen einfach noch viel zu frisch und tief in seinem Herzen. --------------------------------------------------
Dan hatte nicht gesehen, wie verzweifelt Jane Ethan angesehen hatte und sie in den nächsten Sekunden gestorben war. Doch als er Ethan schluchzen hörte, war ihm alles klar und ohne zu zögern versuchte er sich durch die Ärzte zu drängeln. Die hatten eh nichts mehr hier verloren... Wieso... wieso waren sie nicht eher da gewesen verdammt?! Dan sah auf den leblosen Körper herab, den Ethan da in den Armen hielt und hielt es nicht zurück, als auch ihm Tränen über die Wangen liefen. Mittlerweile fing auch Moira in Mirandas Armen an zu quängeln, da sie ebenfalls spürte, das etwa nicht stimmte.
Matt brauchte nichts hören. Es reichte, dass er von hinten sah, wie Ethan plötzlich anfing schlimm zu zittern und Jane an sich drückte. Wie bei einer Kurzschlussreaktion ließ er Alex runter und lief zu Ethan. Sie konnte nicht wirklich tot sein! Und doch war es bittere Realität, musste Matt feststellen als er bei Ethan und Jane ankam. Seine Augen, Janes Augen so ähnlich, füllten sich mit Tränen und er bemerkte nicht Mal das viele Blut auf dem Boden. "Nein",flüsterte er und die TRänen bahnten sich über sein Gesicht.
Alex stand einfach weinend da und rannte sogleich seinem Onkel hinterher. Die waren alle so groß und gemein! Der kleine boxte wütend gegen Dan´s und Matt´s Beine. "Ich will zu meiner Mummy und zu meinem Daddy!" Sagte er noch halb schreiend und weinend. Sie konnten ihn nicht zu ihr lassen. Er würde wollen, dass Jane aufwacht. Und wie sollten sie ihm seinen weinenden Daddy erklären? Dan biss sich auf die Lippen und schlos die Augen. Das musste ein Alptraum sein.
Ethan sah dann dochauf als er Alexs Stimme so nah hörte. "Schafft das Kind weg!", fuhr er Dan und Matt an, "Schafft ihn mir aus den Augen! Ich will ihn nicht mehr sehen!" Ethans ganzes Gesicht war schwarz verschmiert vom weinen und man sah deutlich die TRänenspuren durch das viele schwarze Augenmake-up.
Miranda übergab Leo Moira und lief zu ihrem Sohn, den sie einfach von hinten umarmte und Jane mit ihm. Seine Wort, die er jetzt Alex entgegenwarf, waren kein Wunder, wie sie fand. Es war eben nicht leicht die einzig richtige zu verlieren und glichzeitig dies einem vier-jährigen Kind zu erklären, dass der gemeinsame Sohn war.
Ethan schlug seine Mutter nicht weg. Sie wollte ihm ja Jane auch nicht abnehmen. Jedoch kamen von der mütterlichen Umarkung die Tränen erneut und er sank in sich zusammen. Jane noch immer im Arm, obwohl die Wärme aus ihrem Körper langsam verschwand.
Gab es für Alex eigentlich noch eine Steigerung viel mehr zu weinen? Als Ethan seinen Sohn so anschreite, war der plötzlich ganz still und wimmerte nur noch ein wenig vor sich hin. Dan riss sich zusammen und wischte sich die Tränen aus den Augen udn von den Wangen, als er den Kleinen hoch hob. "Komm, deine Mummy schläft. Und Daddy ist nur sauer, weil sie sich einfach mitten im Konzert hingelegt hat und..." Er schniefte. "... nicht früh ins Bett gegangen ist." Alex schaute mit geröteten Wangen und verweinten Augen auf das Bild mit seiner Oma, seinem Daddy und seiner Mummy. Er rieb sich die kleinen Augen und beruhigte sich ein wenig. Dan trug ihn weiter weg hinter die Bühne. >Matt wird Alex Bassstunden geben und du Dan wolltest Moira doch die Zubereitung einer Banane zeigen.< Hallten Jane´s letzte Worte an ihn gerichtet in seinem Kopf wieder, worauf er die Augen schloss, während er nach hinten lief.
Ethan weinte einfach weiter, während die Fans raus geleitet wurden. Viele wollten wissen, was auf er Bühne passiert war und einige konnten es sich durch Ethans Reaktion schon denken. Was würde mit Splashdow passieren?, stand als häufigste aller Fragen auf den Gesichtern, Gäbe es ohne Jane die Band noch? Aber Ethan war die Band egal. Ethan war alles egal und er merkte, wie Matt sich neben ihn hockte und und auch umarmte. Doch auch das war ihm egal. Er hatte Jane verloren. "Ich will sie wieder, murmelte er.
"Darf ich Mummy sehen, wie sie schläft?" Fragte Alex Dan plötzlich. Seine großen immer noch glänzenden Augen bettelten regelrecht und Dan schluckte. Er konnte es ihm nicht verwehren, sodass er mit Alex zurück zu seinem Daddy und Onkel lief. Anders würde er den Kleinen nie beruhigen können. Dan achtete nicht darauf, dass er angemacht wurde, dass er das Kind weg schaffen sollte. Doch er lief mit Alex vor Ethan, Matt und Miranda und zeigte ihm Jane. Es war makaber, aber das Blut war wegen der schwarzen Klamotten nicht zu sehen und Ethans Gesicht versteckt. "Guck, Mummy schläft." Er schluckte und schloss die Augen. "Und dein Daddy will sie nicht alleine lassen, weißt du? Du kennst ihn doch." "Ja... Mummy und Daddy gehören zusammen und Daddy passt immer auf Mummy auf." Dan konnte nicht anders, und fing bei diesen Worten wieder an zu weinen.
Ethan bemerkte erst gar nicht, dass wieder jemand zu ihm kam. Miranda und Matt hatten sich verzogen und ließen ihn alleine. Das einzige was er jetzt wirklich wollte war auch alleine sein. Jeder sollte ihn einfach in Frieden lassen und verschwinden. Er wollte doch nur Jane zurück! Dann hörte er die unschuldige Stimme seines Sohnes und sah auf. In ihm baute sich jene unbändige Wut auf. Auf Jane, weil sie einfach gestorben war. Auf der, der sie erschossen hatte. Und vor allem auf sich selbst, weil er es nicht verhindert hatte. Seine Augen wurden zu schlitzen und all die Trauer von eben noch war verschwunden und durch die verschmierte Schminke sah Ethan noch finsterer aus.
Plötzlich schoss ihm eines ihrer ersten richtigen Gespräche in den Kopf. In Hogwarts am See, als er auch irgendwann angefangen hatte zu weinen wegen seinem Opa und Jane hatte ihn ohne es zu merken aufgemuntert. Wie ein Gothic hatte er damals angeblich ausgesehen. Damals... so lange war das noch gar nicht her.... erst anfang des Schuljahres hatten sie dieses Gespräch geführt.
Wieder traten ihm die Tränen in die Augen. "Verschwinde!", fuhr er seinen Sohn wieder an, "Ich will dich nie wieder sehen. Ich will das alles hier nicht wieder sehen!" Er redete gar nciht mehr wirklih mit Alex, als er weiter fauchte. "Ich bin keine verfuckte 22 und habe noch weniger irgendwelche Kinder, die meiner Jane so ähnlich sind. Und ich bin kein verfuckter Rockstar und Splashdown ist nur zum Spaß. Ich bin 17, Hogwartsschüler und lebe bei meinen ELtern. Scheiß auf die Bonzenvilla und scheiß auf die Kinder. Scheiß auf die Karriere." Sein Blick wanderte gen Himmel. "Gebt mir meinen Engel zurück! Und schickt mich nach Hause... Ich will 17 sein und keine Verantwortung tragen müssen. Ich will das alles hier nicht, wenn ich dann ohne Jane sein muss." Sein Blick wanderte wieder auf Alex und plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen.
'Was wagst du es dich ihn so an zu fahren?!', hörte Ethan eine Stimme und sah sich um. Hinter ihm entdeckte er schließlich eine ältere Version seiner selbst, die ihn wütend anfunkelte. "Ich will doch nur meine Jane", sagte er und musterte sich. Der Gesichtsausdruck war nicht mehr weich, selbst als die Augen glasig wurden. Wo war sein liebevoller Blick hin? Eine TRäne lief über das Gesicht seines gegenübers. "Du bist 22, richtig?", fragte Ethan frei heraus und wie in einem Spiegel liefen ihmgenau synchron auh die Tränen über die Wangen. 'Was denn sonst', knurrte der andere Ethan. "Bist du mit Jane glücklich gewesen?", fragte Ethan weiter. 'Jein', lautete die Antwort. "Ich...", bevor er weiter sprechen konnte wurde ales um ihn herum wieder dunkel und der ältere Ethan verschwand mit seinen verschlabberten Sachen, voller Blut. Ethan sah an sich runter und bemerkte, dass sein Körper wieder 17 war. Kam er jetzt zurück nach Hause?
Ethan öffnete die Augen wieder. Er lag neben Jane und war wohl ohnmächtig gewesen. Alleine an den Gesichtszügen und der unverkennbaren Regung des Berufmusikers musste Dan den echten 22-jährign Ethan schon erkennen. Vor allem als er sich aufsetzte und noch bevor er nach Jane sah seine Arme nach Alex austreckte. "Komm her, Großer", sagte er sanft und mit der väterlichen Wärme in der Stimme, die der jüngere nie so ganz beherrscht hatte.
Dan sah Ethan ungläubig an und ehe er hätte er was tun können, schien dieser wie weg getreten. "Ethan?" Fragte er, während Alex wieder angefangen hatte zu weinen und sich an Dan drückte. Der 22-jährige Drummer redete auf ihn ein und irgendwann schien Ethan wieder bei sich zu sein. Mit verweinten Augen sah Alex seinen Daddy an und lief dann in seine Arme, wo er sich weinend an ihn drückte. Was war mit Ethan los? Er war so anders, er... er war wieder der Alte. Dan schluckte. Er hatte sich so an den alten Ethan gewöhnt, der noch Spaß an allem hatte und noch wirklich liebte und... einfach glücklich war, was dieser Ethan hier anscheinend verloren hatte. Er wusste gar nicht, wie dieser reagieren würde, da Jane jetzt tot war. Einen Zusammenbruch wie sein jüngeres Ich erleben? Niemals.
Ethan hielt seinen Sohn im Arm und sah dann zu seinem Dad. Mit einem einzigen Blick machte er klar, dass er Moira auch bei sich haben wollte. Und sofort kam sein Dad und ab ihm die kleine in den freien Arm. Zusammen mit seinen Kindern beruhigte er sich und sah zu Jane. "Sie muss hier weg... die Kinder sollen das nicht sehen", sagte er zu Dan und hielt seine kleinen an sich, sodass sie nicht zu Jane sehen konnte. Er selbst sah nicht richtig zu Jane. Für seine Kinder war Ethan immer stark und seid ewigen Zeiten hatte er nicht mehr geweint. Seid jenen sechs Monaten vor knapp drei Jahren um genau zu sein hatte er nicht mehr richtig eweint. Und jetzt würde er es dann machen, wenn die Kinder es nicht mitbekommen würden. "Sorg dafür, dass man sie hier wegbringt Dan. Und mach schnell."
Dan sah Ethan ein klein wenig fassungslos an. "War ja klar." Murmelte er und ließ die Ärzte einfach zu Jane durch. Ebensodie Polizei, die eben eingetroffen war. Dan sah schon, wie sie einen Plastesack herausgeholt wurde. Er fand es einfach nur unwürdig. Und... am liebsten wäre er einfach nur ausgerastet, ja. Das traf es wohl am genausten.