Jedoch ließ Dan Matt nicht los und zog ihn wieder nach oben, wo er ihn hinter der Brüstung wieder auf den Boden ließ. Dann lief er einfach weg, während Matt sich einfach beruhigen musste und stieg woanders über die Brüstung, so dass er am äußersten Rand des Daches stand. IM Moment wirkte er wie ein Freak, mit der Zigarette zwischen den Lippen und dem kalten Gesichtsausdruck. Nur, wenn man Dan kannte, konnte man in seinen Augen auch Traurigkeit erkennen.
Matt sah, wie Dan über die brüstung kletterte und sprang auf. Er lief ihm nach. "Was soll das bringen Dan? Du weißt doch garnicht, ob danach alles weg ist was du jetzt fühlst", sagte er. Erst jetzt kam seine ANgst um Dan durch. Jetzt, wo es fast aussichtlos erschien und er ganz kurz davor war Dan zu verlieren.
"Ich kann es gar nicht wissen, wenn ich es nicht versuche. Schlimmer kann es gar nicht sein. Warum tust du das immer wieder? Wieso tust du mir immer wieder weh, Matt? Wieso machst du nicht gleich mit mir Schluss, anstatt mich immer wieder zu treten? Wieso versprichst du mir so etwas nie wieder zu machen, wenn du es doch wieder tust?"
"Wie soll ich bitte mit dem einzigen den ich will schluss machen? Ich bin eben ein Trottel und hab dich eigentlich gar nicht verdient... aber ich hab mich vom ersten Tag an unsterblich in dich verliebt. Den ganzen scheiß mit meinem Dad... wir haben doch so viel überstanden... zusammen.... Und mir tut das alles von Tag zu Tag mehr Leid. Jeder Tag ohne dich ist wie das Ende der Welt..." Matt umarmte Dan von hinten, sodass die Brüstung genau zwischen ihnen war, aber Dan nicht würde springen können. "Ich kann nichts versprechen. Vielleicht mache ich morgen schon wieder irgendeinen Mist... aber ich kann mich anstrengen um es besser zu machen und dir nicht mehr weh zu tun... aber bitte.. ich flehe dich an ... spring nciht. Bleib bei mir." Matt hatte wieder TRänen in den Augen und jetzt liefen sie seine Wange entlang. Noch nie in seinem Leben hatte er so um Dan Angst gehabt wie jetzt.
Dan verkrampfte sich, als Matt ihn von hinten umarmte. Es hätte auch so ausgehen können, dass er vor Schreck einfach abrutschte und hinunter fiel. Genauso wie Matt jetzt weinte, weinte auch er. Und er konnte es einfach nicht ändern, dass seine Worte ihn bewegten. So sehr Dan sich auch dagegen sträubte, er würde immer von ihm abhängig sein, weil er Matt einfach viel zu sehr liebte. Dan griff nach Matts Händen und riss sie von seinem Körper weg und hielt sie fest. Dann drehte er sich einfach um und sah Matt genau in seine verweinten Augen. Eine falsche Bewegung und der ehemalige Slytherin würde nach hinten kippen. Es war still und Sekunden schienen ewig zu dauern, bis Dan sich nach vorne beugte und sich an Matt festhielt.
Matt rührte sich keinen Milimeter und als Dan sich an ihm festhielt klammerte er sich an seine große Liebe. Er merkte jetzt erst, dass er vor Angst gezittert hatte und das Zittern nur ganz langsam verging. "Komm wieder hier rein. Da ist es so gefährlich", sagte er leise und mit zitternder Stimme.
Als Matt dies sagte, löste Dan sich von ihm und stieg dann über die Brüstung. Als er dort wieder festen Boden unter den Füßen hatte, zitterte er und schob sich nervös eine Zigarette zwischen die Lippen. Seine Hände zitterten so sehr, dass er es nicht schaffte sie anzuzünden.
Matt nahm Dan das Feuerzeug ab und machte ihm die Zigarette an. "Kommst du jetzt mit zu Jane und Ethan? Damit Jane nicht mehr weinen muss", fragte er dann vorsichtig und sanft. Er stand Dan direkt gegenüber und sah zu ihm hoch.
"Weiß ich noch nicht so genau. Lass... lass uns laufen. Apparieren ist nicht so gut im Moment." Sagte Dan noch leise und hatte sich immer noch nicht ganz beruhigt. Dann fiel ihm auf, dass er ja auf dem Dach eines Hotels war... "Vielleicht sollten wir doch apparieren."