¤ Name: Dekay
¤ Vorname: Andrew
¤ Zweitname: Warren
¤ Spitzname: Drew
¤ Geburtsdatum: 12. Dezember
¤ Alter: 17 Jahre
¤ Klasse: 6
¤ Haus: Slytherin
¤ Haustier: Andrew hat einen Kolkraben, den er von seinem Patenonkel zu seinem 12. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Sein Rabe ist fast vollkommen schwarz, so wie es fast die meisten Raben sind, doch hat dieser Kolkrabe- und das macht ihn auch so besonders- einen grauweißen Gefiederanfang an seinen beiden Flügeln. Aufgrund dieser Besonderheit hat Andrew seinen Raben Greystorm genannt.
¤ Familie:
- Vater: Andrews Vater, Michael Anthony Dekay, früherer Ravenclawschüler, ist Mitte vierzig und somit in den besten Jahren für einen Anwalt, der mit seiner eigenen Kanzlei in ganz England bekannt ist. Michael Dekay ist nicht nur für seine exzellenten Künste in der Anwaltsbranche sondern auch für seine hinreißende Frau bekannt.
- Mutter: Morgan Faith Dekay ist ebenfalls Mitte vierzig und ist bekannt für ihr Geschick in Sachen Tränke. Sie hat nachdem sie Hogwarts als eine der besten Slytherinschüler verlassen hatte, mit einem Lehrstudium in London begonnen und ihren Abschluss bei dem wohl bekanntesten Tränkemeister in England, Severus Snape, gemacht. Mittlerweile ist auch sie so bekannt wie er und lässt mit ihren Tränken selbst die besten Meister vor Neid erblassen.
Nach einem Besuch in Muggellondon geriet sie in eine Schießerei und wurde dabei getroffen. Sie starb kurze zeit darauf an den Folgend er Verletzung. Bis heute- knapp ein halbes Jahr später- hat Andrew den Tod seiner Mutter noch immer nicht überwunden.
- Geschwister: Andrew hat eine große Schwester, Debony Morgan Dekay. Debony hat vor zwei Jahren ihren Abschuss in Hogwarts, als eine der besten Ravenclaws ihres Jahrganges, gemacht. Ein bisschen kommt Debony nach ihrem Vater doch das Interesse von Tränken hat sie eindeutig von ihrer Mutter geerbt. Sie hat ebenfalls kurz nach der Schule ein Studium in Tränke begonnen und hat vor in nächster Zeit ein Praktikum bei ihrer Mutter zu absolvieren.
- Großvater: Warren Jonathan Mahoney ist Anfang siebzig und hat sich vor drei Jahren zur Ruhe gesetzt. Warren, von dem Andrew seinen Zweitnamen hat, ist der Vater von seiner Mutter und war Mitglied im Zaubergamot und davor als Zauberstabmacher bekannt. Er und Ollivander haben oft zusammen gearbeitet und Warren hatte immer wieder neue Ideen für Zauberstabkerne, aber da Ollivander mit seinen Ideen nicht ganz einverstanden war trennten sich die Beiden und jeder ging seinen eigenen Weg. Ollivander übernahm danach das Geschäft von seinem Vater und Warren versuchte sein eigenes Geschäft aufzubauen. Eine zeit lang ging es auch gut, doch Ollivanders war zu bekannt, als das er dagegen hätte ankommen können.
- Patenonkel: Andrews Patenonkel, Ian Dekay ist der Bruder von seinem Vater und war ebenfalls in Ravenclaw. Ian ist jedoch der Jüngste der drei Dekay Brüder. Michael ist der Älteste und nach ihm, etwa drei Jahre danach, wurde Alexander Dekay geboren, doch dieser wurde vor zwei Jahren bei einem Zusammentreffen von Todessern und Auroren im Eifer des Gefechts von einem Avada Kedavra getroffen. Er war nur vom Ministerium dort unterwegs und wurde somit ein unschuldiges Opfer dieses Krieges. Ian ist sieben Jahre jünger als Michael und als er in seine erstes Jahr nach Hogwarts kam, er war ebenfalls in Ravenclaw, war Michael im siebten und sein Bruder Alexander war im vierten Jahrgang.
Zu Andrews Familie gehören noch weitere Mitglieder. Beispielsweise die Geschwister seiner Mutter oder die Kinder von seinem verstorbenem Onkel Alexander, doch zu diesen hat er nicht den gleichen Kontakt wie zu den hier genannten Personen.
Zu seinem Großvater hat er eine ganz besondere Bindung. In den Ferien besucht er ihn oft und sei Großvater weiht ihn dann immer in die Geheimnisse eines Zauberstabherstellers ein. Warren Mahoney sieht seinen Enkel womöglich als seinen Nachfolger, der eines Tages das Geschäft wieder aufblühen lässt und Ollivander in den Schatten stellen wird.
¤ Herkunft: Ursprünglich stammen die Dekays aus Schottland. Der Familienstammbaum reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, doch nachdem die Burg der Dekays Anfang des 20. Jahrhunderts nieder gebrannt worden war- damals vielen die Iren über das Land her- zogen die Dekays nach England. Dort besitzen sie nun eine etwas kleinere Burg als in Schottland. Die Burg liegt in Cornwell und eben dort wurde Andrew geboren.
¤ Aussehen: Andrew hat schwarze Haare, die ihm bis über die Ohren gewachsen sind. Meist trägt er sie etwas gegelt, sodass sie ihm nicht so nah am Kopf liegen. ER mag es nicht so, dass seine Haare so dünn sind, sodass es aussieht, als wären sie an den Kopf geklebt. Durch das Stilen seiner Haare wirken diese etwas lockerer und auch etwas natürlicher. SO als wäre der Wind gerade durch diese hindurch geweht und hat ein kleines Chaos hinterlassen. Er fühlt sich so auch viel wohler, als wenn sie so klebrig wirken, als hätte er schon lange nicht mehr geduscht.
Seine Augen dunklen Augen, die schon fast an schwarz erinnern scheinen alles immer genau zu beobachten und hinter die Fassaden schauen zu können. Wenn Andrew jemanden mit seinem Blick einfängt so scheint es, als könnte er direkte in dessen Seele sehen. Seine Augenform erinnert etwas an einen Asiaten, doch seine Familie kommt aus Schottland. Es kann natürlich sein, dass eine Seitenlinie von den Dekays aus Asien stammt, denn die Dekays sind eine ziemlich bekannte und auch große Familie. Da kann es durchaus vorkommen, dass einer seiner Vorfahren mit einer Asiatin liiert war, aber die ursprüngliche Linie kommt aus Schottland.
Andrews Nase ist im Vergleich zu seinem Mund recht groß, aber er hat damit keine Probleme. Er fühlt sich in seinem Körper recht wohl und tut auch einiges dafür. Es ist nicht nur das Quidditchspielen, was seine Figur so geformt hat, sondern auch der Fußball, den er schon seit Jahren spielt. Doch seit einiger zeit hat er sich angewöhnt morgens Joggen zu gehen. Das formt nicht nur noch mehr seinen Körper, sondern zeitig ihm auch, dass er noch am Leben ist und nicht ganz Tod. Die körperliche Anstrengung tut ihm gut und nur das Joggen kann ihn so sehr anstrengen, dass er weiß, dass er am leben ist. Er braucht dieses Gefühl einfach, denn sonst kommt er auf den Gedanken, dass er mechanisch wäre. Die Zeit nach dem Tod seiner Mutter hat ihm bewiesen, dass er mechanisch sein kann und dass will er um jeden Preis verhindern.
Sein Kleidungsstil hat sich auch stark verändert. Vor dem Tod seiner Mutter wollte er auffallen und trug oft helle und freundliche Farben. Er leibte die Farben blau rot und weiß und meistens bestand seine Robe auch aus diesen Farben. Weißes Hemd mit dunkelblauer Jeans, oder hellblaues Hemd mit einer Weißen Jeans, je nach dem wie es ihm gerade gefiel. Es machte ihm wenig aus, ob die anderen Slytherins mit seinen hellen Farbentick einverstanden waren oder nicht.
Doch seit dem Tod seiner Mutter hatte sich auch diese Eigenschaft an ihm gelegt. Jetzt war er meist in dunklen Farben anzutreffen. Zwar behielt er die Farben rot und blau bei, aber diesmal waren sie viel dunkle und die Farben gingen auch schon fast ins Schwarze über. Wenn er nicht gerade in der Schulrobe war, dann trug er meistens eine Jacke, entweder aus Jeans oder eine normale Bomberjacke über sein Shirt.
¤ Äußerliche Besonderheiten:
¤ Charakter: Bevor Andrews Mutter gestorben war, war er ein aufgeweckter und neugieriger Teenager. Überall wo er hinkam verbreitete er Freude und Spaß. Er liebte es einfach Menschen um sich zu haben und mit ihnen herumzualbern. Zwar passte sein Verhalten nicht immer ganz zu dem Slytherinstandard, doch das machte ihm wenig aus. Wenn er mit Freunden zusammen war, und er hatte Freunde aus fast jedem Haus. Dadurch, dass sein Vater ihn so tolerant erzogen hatte, hatte er keine Vorurteile gegenüber den anderen Häusern. Ravenclaw schied sowieso aus, da die Hälfte seiner Familie in diesem Haus war und in Hufflepuff gab es viele gute Fußballspieler, da viel der Zauberer auch aus Muggelfamilien stammten. Gryffindor war so eine Sache für sich. Einige sahen in ihm nur den Slytherin, aber andere versuchten Andrew kennen zu lernen und nicht den Slytherin. Das er sich durch diese Freundschaften in seinem Haus unbeliebt machte war ihm egal. Er wollte sich von niemandem Vorschreiben lassen, wen er als seinen Freund anerkennen durfte und wen nicht. Es kam unter den Slytherins oft zu Streitereien wegen Andrew und nicht selten landeten dabei drei oder vier Slytherins im Krankenflügel.
Seine Freude am Leben und seine Neugier verschafften ihm einen guten Ruf in Hogwarts. Er war in jedem Haus gern gesehen und nach einiger Zeit akzeptierten es die anderen Schüler, die nicht mit seinem Verhalten einverstanden waren, dass er eben anders war als andere.
Doch der Hut musste gespürt haben, dass in Andrew noch eine andere Seite schlummert, denn sonst hätte er ihn nie nach Slytherin geschickt, sondern nach Ravenclaw oder Gryffindor.
Seit dem er von dem kaltblütigen Überfall auf seine Mutter wusste hatte er sich um 180 Grad gedreht.
Er ignorierte die anderen Schüler und zog sich eine ganze Weile nur noch zurück. Er wollte nur noch alleine sein, doch seine ganzen Freunde „nervten“ ihn nur noch und nach einem heftigem Streit, in dem Andrew ihnen klar machte, dass er nichts mehr von ihnen wissen wollte, ließen sie ihn in Ruhe. Ganz Hogwarts war verwundert wegen dieser Veränderung in ihm. Erst dachten sie, dass es nur an dem Tod seiner Mutter lag, doch nach drei Monaten, in denen man glauben mochte, dass er sich langsam damit abgefunden hatte, war er immer noch so kalt und abweisend. Er beleidigte und beschimpfte die Muggelgeborenen wie kein anderer Slytherin und verfluchte auch ab und an mal einen Schüler, der ihn auf die Nerven ging. Das er dadurch öfters mal Nachsitzen musste störte ihn gar nicht. Er nahm es einfach stillschweigend hin und erledigte seine Aufgabe.
Wenn er eine Strafarbeit bei Filch aufgebrummt bekommen hatte, dann versuchte der Hausmeister ihn immer zu provozieren, doch nachdem Andrew ihm klar gemacht hatte, dass er sich nicht von einem Squib provozieren ließ- er hatte ihn an die Decke gehext und seine Katze mit dem Schwanz an einen Leuchter gehängt- ließ dieser ihn in Ruhe. Zwar hatte er dadurch eine Menge Punkte verloren und musste noch eine weitere Woche nachsitzen, doch das machte ihm rein gar nichts aus.
Die anderen Slytherins sahen ihn jetzt auch in einem ganz anderen Licht. Immer wieder fragten sie sich zwar, warum er so kaltblütig geworden war, doch sie begrüßten dieses Verhalten auch. Waren sie doch der Meinung, dass sich so ein Slytherin verhalten musste.
¤ Hobbys: In erster Linie liebt Andrew den Sport. Er ist oft und gerne im Freien um entweder zu Joggen oder einfach nur auf seinem Besen zu fliegen. Immer wieder probiert er neue Kunststücke auf seinem Besen aus und gerade wenn er fliegt fühlt er sich frei und sorglos. Wenn der Wind durch sein Gesicht peitscht, seine Haare unordentlich werden und seine Robe hinter ihm her flattert, kann er glauben, dass nichts ihn aufhalten könnte und dass das Leben immer so weiter gehen könnte. Doch auch ein guter Flug geht irgendwann zu Ende und dann sitzt er wieder da und weiß nicht, wie er sich jetzt am besten beschäftigen könnte. Er braucht einfach eine Ablenkung vom Alltag und die fand er schließlich im Zauberschach. In diesem Spiel musste er einfach seine Aufmerksamkeit auf die Figuren und auf den Spieler ihm gegenüber richten. Da blieb ihm keine Zeit über etwas anderes Nachzudenken. Nach einiger Zeit, in dem er sich intensiv mit dem Spiel befasst hatte, war er ein recht passabler Spieler geworden. Er wollte sein Talent einmal an Ron Weasley testen, da dieser ein so guter Schachspieler war, aber er wusste genau, dass Weasley nie gegen ihn spielen würde. Nicht nachdem, was er ihm im Streit gesagt hatte.
¤ Lieblingsfach:Andrews Lieblingsfach ist auf jedenfall Tränke. Diese Begabung muss er wohl von seiner Mutter geerbt haben, denn er hatte ein unglaubliches Händchen für die zutaten. Er wusste genau was in welcher Konzentration welche Wirkung erzielte und was dabei herauskam, wenn man die eine zutat mit der anderen unter der und der Bedingung mischte. Das Fach lag ihm einfach und er war Stolz, das er ihn diesem Fach ein Ohnegleichen geschafft hatte.
Ein weiteres Fach, in dem er besondere Leistungen erbracht hatte war Verwandlungen. Es interessierte ihn einfach Dinge zu etwas neuem zu verändern oder zu formen. Gerade nach dem Tod seiner Mutter brauchte seine Psyche etwas, an das er sich wenden konnte. Nicht nur er selbst hatte sich verändert sondern auch sein Charakter und diese Veränderung zeigten sich auch in dem Fach. Das er etwas Spaß daran hatte neue dinge zu Formen oder Dinge zu verändern kann man deutlich in seiner Psyche erkennen. Doch Andrew kennt sich nicht mit der Psychologie aus, daher muss darauf nicht weiter eingegangen werden.
¤ Hassfach:Muggelkunde ist in erster Linie zu einem Hassfach für ihn geworden, als ein Muggel dafür verantwortlich war, dass seine Mutter gestorben war. Da er jeden Muggel dafür verantwortlich machte, hasste er auch dieses Fach und er war froh, auch wenn er in diesem Fach ein E bekommen hatte, dass er dieses jetzt abwählen konnte.
¤ Stärken: Da sich Andrews Charakter so stark verändert hat, ist es schwer zu sagen, was genau jetzt seine Stärken und was genau seine Schwächen sind.
Auf jedenfall gehören seine schnelle Auffassungsgabe und sein unglaubliches Talent in Bezug auf die Zauberstabherstellerei zu seinen Stärken. Und auch die Herstellung von Tränken kann zu seinen Stärken gezählt werden, da sich dieses Talent mit seiner Veränderung nicht geändert hatte.
Doch andere Stärken sind schwer feststellbar. Natürlich ist er sehr sportlich und es steht auch schon außer Frage, dass er auch in Schach eine gewisse Stärke gefunden hat, doch was kann Andrew noch als seine Stärken ansehen?
Vor seiner Veränderung hätte er gesagt, dass er immer schnell Freunde fand und dass er einfach Spaß am Leben hatte. Doch was waren nun seine Stärken? Er weiß es nicht genau und die Veränderung liegt noch zu stark in seiner Erinnerung, als das er sagen könnte, was er noch für Stärken hatte. Das würde sich einfach im Laufe der Zeit entwickeln müssen.
¤ Schwächen: Zu seinen Schwächen zählt sowohl vor dem Tod seiner Mutter als auch jetzt, dass er sich oft in Schwierigkeiten zu bringen weiß. Vorher war es seine Neugier, die ihm immer den Ärger der Lehrer aufgehalst hatte doch nun war es einfach der Hass und die Unberechenbarkeit von Andrew gegenüber Muggeln, die ihm den Ärger einhandelte.
Eine weitere Schwäche von ihm ist seine Verschlossenheit geworden. Früher hatte er immer Freunde um sich herum und leibte es einfach mit ihnen herumzualbern, doch nun ist er in sich zurückgezogen und lässt niemanden mehr an sich heran. Wenn er nicht bald wieder lernt sein Herz zu öffnen, dann wird er zugrunde gehen.
¤ Vorlieben:
- dunkle Räume
- Schach
- Quidditch
- Fliegen
- dunkle Farben
- Hemden
- Seine Mutter
- Seinen Patenonkel
- Seinen Großvater
- Seinen Raben
- Schokoladeneis
- Kirschen
- Erdbeeren
- Hackbraten
- Reis
- Sonnenuntergänge
- Mondscheinspaziergänge
- Am See sitzen und nachdenken
- Sport
- Tränke
- Verwandlungen
¤ Abneigungen:
- Muggel
- Muggelgeborene Zauberer
- Laute und kreischende Mädchen
- Muggelgewehre
- Grüne Grütze
- Spinat
- Karamellbonbons
- Nervige Schüler
- Tod
- Muggelkunde
- Pflege magischer Geschöpfe
- Gelb und orange
¤ Besonderheiten:Er kennt sich schon recht gut in der Branche der Zauberstabherstellerei aus. Sein Großvater hat ihm dieses Wissen übermittelt und Andrew findet diesen Job mehr als interessant und teilt einige der Vorstellungen, die zum Bruch von Mahoney und Ollivander geführt haben.
Andrew hat keine genauen Vorstellungen, was sein Sexual Leben angeht. Er probiert gerne einiges aus und so ist er dem männlichen Geschlecht auch nicht abgeneigt.
¤ Besondere Fähigkeiten: Andrew beherrschte schon früh die Magie und da er schon so früh mit dieser herum experimentierte ließen seine Eltern diese versiegeln. Doch mit zehn Jahren fand er einen Weg diese Versiegelung aufzuheben, ohne dass es einer mitbekam.
¤ Vorgeschichte:Es war an einem Dezemberabend, als das Unglück geschah. Noch am späten Nachmittag war nichts von all den Geschehnissen die die Familie Dekay heimsuchen sollte voraus zusehen. Weder Michael Dekay noch seine Frau ahnte etwas, doch wer weiß schon, wann ein Todesser zu schlägt? Niemand kann das genau voraus ahnen.
An dem besagten Dezemberabend befand sich die Familie Dekay mit ihrer drei jährigen Tochter Debony bei ihrem Großvater Warren Mahoney. Eigentlich sollte es einfach nur ein gemütlicher Familienabend werden, bevor Morgan ihr zweites Kind zur Welt bringen würde.
Doch wie so oft kommt alles anders als man denkt. Etwa gegen 17 Uhr gingen die Alarmzauber um das Anwesen los und fünf Minuten später wurde das Anwesen von Todessern angegriffen. Bis heute ist unklar, warum sie in jener Nacht ausgerechnet das Familienanwesen der Mahoneys angegriffen hatten, noch was ihr eigentliches Ziel war. Sie schafften es zwar in das Anwesen einzudringen doch dort wurden sie schon von Michael Dekay und seinem Schwiegervater überrascht.
Doch was keiner sah, war der Todesser der sich an Morgan heranschlich. Sie selbst hatte ihn auch nicht gemerkt, nur ein kurzes Kribbeln in ihrem Bauch und dann war der Todesser unter dem Tarnumhang auch schon verschwunden.
Die einzige Änderung bei Morgan waren die Wehen die kurz nach de Angriff einsetzten. Doch konnten diese genauso gut von der Aufregung her stammen.
Noch in derselben Nacht brachte sie einen Jungen zur Welt, der zwar etwas schmächtig für sein Alter aber gesund war.
Der Mutter ging es jedoch nicht so gut. Die ganze Nacht kämpfte der Heiler um das Leben der Mutter und erst in den Morgenstunden schaffte er es den Zustand der Frau zu stabilisieren und hatte somit ihr Leben gerettet.
Der Heiler hatte nichts von einem Zauber bemerkt, vielleicht weil er auch nicht danach gesucht hatte. Der Zauber des Todessers konnte vielleicht ein Anschlag auf die junge Frau gewesen sein. Sie war in der ganzen Zaubererwelt bekannt und vielleicht war der Dunkle Lord sauer- und normalerweise bringt er solche Leute direkt um-, dass sie nicht zu seinen Gefolgsleuten zählen wollte oder es war einfach nur ein Anschlag von einem heimlichen Verehrer, von denen sie viele hatte. Doch da niemand von dem Zauber weiß, kann auch niemand verstehen was dieser Angriff bezwecken sollte.
Der kleine Junge erholte sich nach diesen Strapazen recht gut und schon nach wenigen Tagen hatte er das Gewicht eines gesunden Babys erreicht und die stolze Familie kehrte zurück auf ihre eigene Burg in Cornwell. Die Tage nach der Geburt des kleinen Andrew verbrachte die Familie Dekay bei Morgans Vater, da das Baby noch zu schwach für einen Transport war.
Andrew entwickelte sich hervorragend. In den ersten Monaten seines Lebens schlief er fast nur, wenn er nicht gerade auf die Idee kam seine Eltern auf trapp zu halten und mal hier und mal dann herum zu schreien. Es war sowieso eines seiner Markenzeichen. Egal wann und egal wo, immer schrie er wenn er glaubte, dass es zu ruhig war oder wenn er mit seinen Bedürfnissen unzufrieden war. Seine Eltern verzweifelten schon fast, weil Andrew oft ohne Grund schrie.
Seine große Schwester hingegen fand es ganz toll einen kleinen Bruder zu haben. Immer wenn er nicht gerade schlief oder schrie fand man den kleinen Erben in der Nähe seiner Schwester. Da sich Debony schon immer einen kleinen Bruder gewünscht hatte, verwöhnte sie Andrew soweit es ging und soweit es ihre Eltern nicht mitbekamen.
Diese Zeit hat Andrew sehr geprägt. Seit diesen Monaten verfestigte sich das Verhältnis zwischen Andrew und seiner Schwester. Wann immer der kleine Andrew auf seinen wackeligen Beinchen unterwegs war, war seine Schwester nicht weit um auf ihn aufzupassen. Immer wieder bewahrte sie ihn davor etwas in den Mund zu stecken oder irgendwo herunter zu fallen.
Andrew war ein sein neugieriges und aktives Kind. Immer wieder wollte er neue Dinge erkunden und immer öfter fanden ihn seine Eltern im Wald hinter dem Haus oder in den Blumenanlagen.
Andrew musste wirklich alles ausprobieren und wäre seine Schwester nicht immer bei ihm gewesen, dann wäre Andrew schon einige Male in einem Tümpel ertrunken oder an einer Zutat, die seine Mutter zwar ständig abgeschlossen im Keller hielt, aber nicht vor Andrews Neugier halt machten.
Es war seiner Mutter steht’s ein Rätsel wie der kleine in den Keller gekommen war. Schon mit fünf Jahren beherrschte er seine Magie soweit, dass er kleine Dinge für seine Zwecke manipulieren konnte. Seine Eltern vermuteten, dass er diese Eigenschaft von seinem Großvater Warren, von dem er auch seinen Zweitnamen hat, geerbt hatte. Auch dieser war stark in der Magie, die er auch benötigte um einen Zauberstab herzustellen.
Als er etwa mit sechs Jahren wieder einmal den Zauber von seiner Mutter gebrochen hatte- und sie hatte nach dem Vorfall vor zwei Jahren die Sicherheitszauber stark erhöht- ging sie mit Andrew zu einem Spezialisten, der herausfinden sollte warum Andrew schon so früh mit seiner Magie umgehen konnte und wie kraftvoll er noch werden würde in den nächsten Jahren. Es war ja nicht nur für Andres Umwelt gefährlich mit solch einer Magie sondern auch für ihn selbst.
Der Arzt, der sich speziell mit solcher Magie beschäftigte riet der Familie die Magie von Andrew zu versiegeln bis er nach Hogwarts gehen würde. Dort würden sie ihm beibringen, wie er mit seiner Magie umzugehen hatte und wie er sie am besten dosieren konnte.
Skeptisch, ob sie diese nun versiegeln sollten oder nicht, fuhren sie zu Warren Mahoney. Dort verbrachten sie den ganzen Nachmittag mit einer Diskussion, die sich nur um Andrew drehte.
Schließlich kamen sie zu dem Entschluss seine Magie zu versiegeln, bis er Hogwarts besuchen würde.
Mit neun Jahren erfuhr Andrew durch Zufall von der Versiegelung. Sein Patenonkel Ian sprach gerade mit seiner Mutter über diese Versiegelung, als Andrew früher als geplant von der Schule kam. Er wollte erst zu ihnen gehen, doch als er seinen Namen hörte wurde er neugierig und lauschte. In erster Linie drehte sich das Gespräch um die Versiegelung vor drei Jahren und dass sein Patenonkel ganz und gar nicht damit einverstanden war. Er versuchte seine Mutter wieder einmal umzustimmen und sie davon zu überzeugen, dass Andrew alt genug sei um selbst die Verantwortung für sein Handeln- und da schloss er die Benutzung der Magie mit ein- selbst übernehmen kann. Doch seine Mutter beharrte darauf, dass es für ihn und für sie so besser wäre. In zwei Jahren würde er nach Hogwarts gehen und dann würde der Zauber von alleine aufhören zu wirken.
Doch in dieser Angelegenheit hatten sie die Rechnung ohne Spitzohr Andrew gemacht. Nachdem er erfahren hatte, dass seine Magie versieget war, schlich er sich in der Nacht in die Bibliothek seines Vaters und suchte dort die ganze Nacht nach einem Gegenzauber. Er wusste selbst, dass er diesen Zauber nicht sprechen konnte, aber vielleicht schaffte er es mit seinem Willen diesen Fluch zu brechen.
Doch in dieser Nacht fand er nichts und auch in den nächsten Nächten, in denen er die Bibliothek stürmte fand er keinen Hinweis darauf, wie man solch einen Fluch aufheben konnte.
Nachdem er nach Monaten immer noch nichts gefunden hatte, glaubte er schon fast, dass dieser Fluch wirklich erst dann gebrochen werden konnte, wenn er elf Jahre alt war.
Doch eines Tages, es war etwa Mitte November, da kam ihm eine Idee. Wenn er schon bis zu seinem elften Geburtstag warten musste, und das wäre erst in über einem Jahr, dann konnte man doch den Fluch austricksen. Niemand war der Raffinesse von Andrew Warren Dekay gewachsen, sagte er sich immer wieder.
Als er mit seinen Eltern einige Zeit später in der Winkelgasse war, besuchte er den Scherzartikelladen der Weasleyzwillinge. Er suchte gezielt nach etwas, was ihn älter machen würde und nach kurzem Suchen fand er auch etwas. Die Beschreibung versprach einem für etwa zehn Stunden ein Jahr bis fünf Jahre älter zu werden und dass kein Zauber gegen diesen Alterungstrank ankäme. Zuversichtlich kaufte er den Trank und schon am gleichen Abend probierte er den Trank aus. Und wer sagte es. Es funktionierte. Für exakt zehn Stunden war er elf Jahre alt und das wusste er, weil er es schaffte seinen Kamm zu bewegen. Nun war nur noch die Frage, ob er seine Magie beibehalten würde, wenn der Trank nachließ. Theoretisch müsste er sie beibehalten, dachte er, denn er Zauber war ja schon gebrochen.
Am nächsten Morgen spürte er, wie der Trank an Wirkung verlor und als er vor dem Spiegel stand und sah, wie sich seine Gesichtszüge minimal veränderten, wusste er, dass der Trank aufgehört hatte zu wirken.
Nach zehn Minuten, in denen nichts geschah, versuchet er erneut den Kamm auf seiner Kommode zu bewegen…und es klappte. Er hatte den Zauber besiegt und nachdem eine halbe Stunde später seine Eltern immer noch nicht im Zimmer waren, wusste er, dass sie von all dem nichts mitbekommen hatten.
Zufrieden mit sich und der Welt ging er an diesem Tag zur Schule. Das Grinsen in seinem Gesicht verschwand den ganzen Tag nicht und sein bester Freund, Samuel Brightman, verstand nicht ganz, warum sein Freund so gute Lauen hatte und auch seine anderen Freunde fragten ihn, warum er solch gute Laune hatte, doch Andrew grinste nur in sich hinein und schüttelte seinen Kopf.
Manche mögen es vielleicht komisch finden, gerade einer von den anderen Purbloodfamilien, das Andrew auf eine Muggelgrundschule geht und nicht wie andere Purbloodkinder zu Hause unterrichtet werden. Doch sein Vater ist der Meinung, dass seine Kinder trotz des reinen Blutes, die Muggel verstehen lernen sollen und sie achten sollen. Er selber hat oft mit Muggelstämmigen Zauberern zu tun und er versucht seine Kinder so tolerant wie möglich zu erziehen.
Das hat nicht nur seine Tochter Debony geprägt, sondern auch seinen Sohn Andrew. Er ist nicht so wie die meisten Reinblüterkinder. Er verachtet keine Muggelgeborenen oder Muggel ans ich. Schließlich ist sein bester Freund auch ein Muggel.
An seinem elften Geburtstag erhielt er dann endlich seinen Brief von Hogwarts, aber auch seine Eltern erhielten einen Brief und wiesen darauf hin, dass Andrew bereits vor einem Jahr hätte Hogwarts besuchen sollen. Verwirrt, warum ihr Sohn mit zehn nach Hogwarts gehen sollte kontaktierten sie den Direktor und er klärte sie darüber auf, dass ihr Sohn bereits zwölf Jahre alt sei. Michael verneinte dies aber, doch Dumbledore erklärte ihm, dass das magische Buch, in dem alle magischen Kinder aufgelistet sind, nie lügen würde.
Das war auch der Tag an dem sein Geheimnis mit dem Alterungstrank heraus kam. Seine Eltern waren sauer, verständlich, doch Andrew sagte ihnen, dass er sehr wohl wusste, wie er mit seiner Magie umgehen müsste und dass sie es ja wohl nicht bemerkt hatten, dass er diese schon anwenden konnte. Das bewies auch, dass er Verantwortungsbewusst genug war. Gegen dieses Argument wussten sie nichts einzusetzen, war dies doch der Hauptgrund gewesen, warum sie seine Magie versiegelt hatten.
Sein Vater reiste zwei Tage später mit ihm nach London ins Ministerium, um die Sache klar zu stellen und dass er nun offiziell zwölf Jahre alt sei.
Erst einmal in Hogwarts angekommen, war er überwältigt von dem Schloss. Er kannte zwar schon sich bewegende Bilder und von den Treppen hatte er schon durch seine Schwester gehört, doch der Anblick des imposanten Schlosses, der Großen Halle und allem, war einfach atemberaubend.
Andrews Augen leuchteten die ganze Zeit, so wie bei fast jedem Erstklässler, der heute ein neues Leben anfangen würde. Der Junge neben ihm lehnte an der Wand und verfolgte das ganze Geschehen mit seinen blauen Augen. Sein Gesichtsausdruck wirkte eher gelangweilt und desinteressiert. Doch gerade als Andrew sich zu diesem Jungen bewegte, der andere muss schon bemerkt haben, dass er auf ihn zuging, wurde sein Name aufgerufen. Er drehte sich um, warf jedoch noch mal einen Blick zu dem Jungen, der sein Gesicht wieder abgewandt hatte, und ging anschließend nach vorne um sich dort den Hut aufzusetzen.
Einige Minuten vergingen, in denen der Hut mit Andrew sprach. Es war für den Hut eine schwierige Entscheidung. Wo sollte er diesen neugierigen, aufgeweckten und wissbegierigen Jungen hin stecken? Gryffindor und Hufflepuff schienen für den Hut nicht in Frage zu kommen. Die Wahl stand zwischen Ravenclaw und Slytherin. Für beide Häuser zeigte er Attribute, doch für welches haus wäre er geeigneter?
Lange haderte der Hut mit sich, doch schließlich entschied er sich für Slytherin.
Glücklich ging Andrew zu seinem neuen Haus und setzte sich dort an den Tisch. Von dort beobachtete er den weiteren Verlauf der Zeremonie und stellte erstaunt fest, dass der Junge, den er vorhin ansprechen wollte, Cecil Kingsley hieß. Der Name kam ihm irgendwie bekannt vor, doch konnte er sich auch irren. Noch erstaunter war er, dass er nach Slytherin kam. Doch wenn er genauer darüber nachdachte, dann war es klar, denn diese Miene von ihm war so Slytherinlike, dass er einfach in dieses Haus kommen musste.
Die nächsten Jahre lebte sich Andrew gut in Slytherin ein. Nachdem er seine erste Bewunderung für das Schloss abgelegen hatte, machte er sich daran alles genau zu erkunden. Er hatte von den vielen Geheimgängen gehört und hatte für sich beschlossen diese zu finden.
Nach etwa zwei Jahren, in denen er jede Nacht auf der Suche nach neuen Gängen war, hatte er vielleicht gerade mal zwanzig Geheimgänge entdeckt. Nicht gerade das, was er sich vorgestellt hatte, doch immer noch besser als gar nichts dachte er sich.
Während der Jahre in Hogwarts hatte er sich für die Quidditchmannschaft beworben und nach einigem Zögern hatte er von dem Kapitän, Stuart Wilson, den zweiten Posten des Suchers bekommen. Nachdem er seinem Vater geschrieben hatte, dass er in der Mannschaft aufgenommen worden war, schickte dieser ihm einen neuen Besen. Vollkommen platt von seinem Geschenk rannte er nach draußen und probierte seinen Besen erst einmal aus.
Andrew fand das Gefühl auf dem Feuerblitz einfach atemberaubend und in jeder freien Minute die er hatte saß er auf seinem Besen und probierte neue Tricks und Stands aus.
Bis zu seinem fünften Schuljahr hielten viele Andrew für unslytherinhaft. Er benahm sich wieder wie ein ordentliches Reinblut noch zeigte er die gleiche Abneigung gegen Muggel und alles was damit zu tun hatte, sowie es die anderen Slytherin steht’s taten.
Doch eben in diesem Jahr geschah es, dass Andrew so sehr veränderte.
Es war gerade Mitte April, als er die Nachricht von zu Hause bekam. Er saß gerade zusammen mit den anderen Slytherins aus seinem Jahrgang im Tränkeunterricht, als es an der Tür klopfte und ein Zweitklässler ihn zum Büro des Direktors bat.
Verwirrt, warum er mitten im Unterricht zum Direktor musste, nahm er seine Tasche und folgte dem Zweitklässler.
Im Büro warteten schon Dumbledore, sein Vater und sein Großvater. Alleine die Anwesenheit seines Großvaters setzte in ihm den Verdacht frei, dass etwas geschehen war. Wieso sollte sonst sein Großvater hier sein. Wo war eigentlich seine Mutter?
Wo seine Mutter war, sollte er in der nächsten halben Stunde von dem Schulleiter erfahren. Weder sein Vater noch sein Großvater konnten ihm sagen, was geschehen war. So blieb es an dem Direktor Andrew von dem schrecklichen Überfall zu berichten.
Er berichtete ihm, dass seine Mutter gerade in Muggellondon unterwegs war, um einige Zutaten zu besorgen, die es noch nicht in der Zaubererwelt gab.
Während dieses Besuches kam es in London zu einer schweren Schießerei zwischen zwei Banden. Morgan Dekay hatte versucht diesen Streit zu schlichten, da sich auch Kinder auf der Straße befanden, doch der eine Muggel sagte nur sie solle verschwinden und hatte auf sie geschossen, bevor Morgan auch nur reagieren konnte. Sie war auf der stelle Tod, noch bevor sie sich hätte schützen können. Aber kein Zauber hätte eine Gewehrkugel aufhalten könne, die mit Schallgeschwindigkeit flog.
Geschockt und vollkommen verstört ließ er sich auf einen der Sessel fallen. Er konnte nicht begreifen, was da geschehen war und dass er seine Mutter nie mehr wieder sehen würde.
An die Woche nach dem Tod seiner Mutter konnte er sich im Nachhinein nicht mehr erinnern. Er war wie erstart und alles was er tat war so mechanisch und kontrolliert, dass er sonst was hätte machen können, ohne dass er es bemerkt hätte.
Erst nach der Beerdigung war ihm wirklich klar geworden, dass er seine Mutter nie wieder sehen würde.
Noch lange stand er an diesem 28. April vor ihrem Grab. Das der Regen auf ihn herab prasselte, störte ihn nicht. Und auch nicht, dass es schon dunkelte. Er wollte sich nur noch von seiner Mutter verabschieden, die schönen Augenblicke mit ihr Review passieren lassen und ihr versprechen, dass er diese Schweine finden und zur Strecke bringen würde. Er würde die Muggel bezahlen lassen für das, was sie seiner Mutter angetan hatten. Trotzdem seine Mutter eine Slytherin war, verstand sie sich mit den Muggeln und mit Muggelgeborenen Frauen blendend. Das die Muggel ihre Gastfreundschaft und Ehrlichkeit dermaßen ausnutzen konnte und wollte Andrew nicht verstehen. Er schwor Rache für alle Muggel, denen seine Mutter so viel Freundschaft entgegengebracht hatte. Er würde alle solange quälen, bis sie vor ihm nieder knieten und um Gnade winselten.
Das war der Zeitpunkt, wo sich Andrews Verhalten um 180 Grad drehte. Er war nicht mehr der aufgeweckte und neugierige Slytherinsucher. Von nun an war er ein ernsterer und kaltblütiger Slytherin, der jeden Muggelgeborenen verfluchte wenn auch erst nur mit Worten und ohne Zauber- der ihm über den Weg gelaufen kam.
Viele Slytherins wunderten sich über das neue Verhalten von Andrew doch sie begrüßten es auch, da ihrer Meinung nach sich nur so ein wahrer Slytherin verhalten sollte.
Auch zog er sich immer weiter zurück. Das Einzigste was ihn in irgendeiner Form ablenken konnte war Quidditch. War er vorher schon oft auf dem Feld zu sehen, so konnte man es sich jetzt gar nicht mehr ohne ihn vorstellen. Quidditch ließ ihn für einige Zeit alles vergessen und er war froh über diesen Ausgleich.
Wenn er auf dem Besen saß konnte er alles um sich herum vergessen und war für einen Moment frei von allen Sorgen und Ängsten, die ihn plagten.
Auch seine Mitschüler sahen, dass er sich viel mehr zurück zog und mehr als nur einmal versuchten sie ihn dazu zu animieren mit nach Hogsmead oder an den See zu kommen, doch immer lehnte Andrew ab.
Wenn er dann alleine im Schlafsaal auf seinem Bett lag, dann fragte er sich immer warum er denn nicht mitgegangen war. War es, weil er lieber alleine sein wollte? Natürlich wollte er in letzter Zeit nur noch alleine sein, doch das alleine konnte nach Andrews Meinung nicht der Fall sein. Etwas anderes plagte ihn noch, doch er wusste nicht was es war.
Er wusste es nicht, aber ein Mann in England wusste dies ganz genau und er rieb sich die Hände und beglückwünschte sich für seinen genialen Plan. Er hatte zwar lange auf seinen Erfolg warten müssen, doch sein Plan trug Früchte, so wie es sein Spion berichtet hatte. Bald schon würde er ihn kontaktieren und dann war sein Plan perfekt.
Ein paar Wochen später saß Andrew zu Hause in seinem Zimmer. Er hielt eine Feder in der Hand und drehte sie gedankenverloren in seiner Hand. Er hatte seine Zag Ergebnisse bekommen und sollte nun seine Utz Kurse wählen. Doch er war sich nicht mehr so sicher, was er eigentlich machen wollte. Wollte er wie seine Mutter- der Gedanke an sie Schmerzten ihn noch immer sehr- und seine Schwester Tränke studieren? Wollte er in die Fußstapfen seines Vaters treten oder den gleichen Weg wie sein Großvater einschlagen?
Er wusste es nicht und er wusste auch keine Antwort auf seine Fragen.
Er kreuzte einfach alles an, was er für diese drei Bereiche brauchte und schickte die Eule zurück nach Hogwarts.
Nun beginnt sein sechstes Schuljahr in Hogwarts. Wird er es schaffen sein Lachen wieder zu finden? Seit dem seine Mutter mehr oder weniger ermordet wurde sah man bei Andrew kein ehrliches Lächeln mehr.
Was hat es mit diesem mysteriösen Mann auf sich? Ist es womöglich Voldemort, der das alles eingefädelt hatte? Doch warum sollte sich Voldemort mit Muggeln abgeben, wenn er sie doch so hasst?
Und wird es Andrew endlich schaffen sein Herz zu öffnen? Kann er wird er freunde finden, denen er auch sein Herz öffnet und die er um Hilfe bittet? Was wird in seinem sechsten Schuljahr passieren?